
Der Sinai - Allgemeine Infos |
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Der Sinai
MeereslebenEgal an welche Korallenart man denkt, man wird sie fast immer im ägyptischen Roten Meer finden.Selbst wenn man ein einzelnes Gebiet nimmt, ist die Liste fast endlos. Die Fischfauna ist ebenso phantastisch wie der Korallenbestand, und jeder Tauchgang gleicht einem Besuch im besten Aquarium der Welt.
Die MenschenDie eigentlichen Bewohner des Sinai, die Beduinen, sprechen ein umgangssprachliches Arabisch und führen ein halbnomadisches Leben; sie werden jedoch zunehmend seßhaft und der Nordsinai weist mehrere feste Beduinensiedlungen wie die in Dahab, Nuweiba oder an der Küste bei Nabeq auf. Das Vordringen des Tourismus hat jedoch einen Zustrom von ägyptischen Zuwanderern mit sich gebracht, die massiv in die neuen Urlaubsgebiete investiert haben und den Löwenanteil der Jobs in der Tourismusbranche einnehmen.
KlimaDer Sinai ist eine unfruchtbare gebirgige Wüste. Die Nordküste folgt dem gleichen Wettermuster wie die übrige Halbinsel, hat kaum Niederschläge, extrem trockenheiße Sommer und Winter mit warmen Tagen und kühleren Abenden. Wobei die Temperaturen nachts oft bis in Gefrierpunktnähe fallen.
TauchhöhepunkteHier erlebt man die unberührtesten Riffe an der ägytischen Küste ohne den Trubel der erschlossenen Tauchgebiete des Südens. Üppige Korallengärten und jähe Schluchten ziehen eine dichte Rifffauna an, und im kristallklaren Wasser macht das Tauchen noch mehr Spaß.
BedingungenDie Küste des Sinai liegt über weite Strecken des Jahres unter einem steigenden Nordwind, der Wellen aufbaut, die den Zugang zu Tauchgebieten erschweren können. Zu Winterbeginn können diese auflandigen Winde sehr unangenehm werden, doch selbst bei "ganz schlechtem Wetter" gibt es noch genügend geschütze Gebiete. Im Wasser setzt sich der nicht endende Sommer fort. Die Wassertemperaturen fallen im Winter auf 20°C und liegen im Sommer bei 30°C und mehr. Die Sicht erreicht im Durchschnitt fast überall hervoragende 20m, mit Spitzen von 30m und mehr. Die Strömungen sind allgemein gemäßigt, können örtlich jedoch stark werden. Auch die Oberflächenbedingungen sind meist angenehm, der Windwechsel im Herbst - ab Ende September - kann jedoch an einzelnen Tagen hohe Wellen und Dünung bringen. |
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| Letzte Aktualisierung ( Friday, 11. April 2008 ) |
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